Hilfsaktionen

2019

Unsere Hilfprojekte in diesem Jahr:

  • Altersheim „Fundación La Rosa“ in Santiago de Chile
  • Behindertenheim „Pequeño Cotolengo Don Orione“ in Santiago de Chile
  • Altersheim „Santa Marta“ Mendoza Argentinien
  • Einwohner der Ortschaft Mailin in Nord-Argentinien
Warenzusammenstellung für die Fahrt nach Mailin
Kinder der Schule in Mailin

2018 Chile

Unsere frühere 2. Vereinsvorsitzende Leyla verstarb im Juni 2018 nach langer schwerer Krankheit. Sie hatte jahrelang verschiedene Behindertenheime und Altersheime in Chile (und auch Argentinien) unterstützt. Ihr Mann Aurelio nahm die Spendenbeitrage zum Tod seiner Frau und flog persönlich für einige Wochen nach Chile und nach Argentinien um diese Hilfsprojekte seiner Frau in ihrem Sinne weiterzuführen. Die Union Latinoamericana hat sich ebenfalls mit einer Spende beteiligt. Auch für die kommenden Jahre haben wir unsere Unterstützung zugesagt.

2018 Argentinien

Seit 10 Jahren unterstützt die Göppinger Marta Parey das Kinderheim “Hogar Bethel” in Cordoba in Zentral-Argentinien. In diesem Heim werden auch Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit Behinderungen betreut. Leider verschlechtern sich in jedem Jahr die Lebensumstände der Kinder und der behinderten Menschen. Ohne Spenden müsste das Heim für 180 Personen ganz schließen. Wir haben Geld gespendet für Rollstühle, aber auch für ganz banale Dinge wie Fliegengitter vor den Fenstern. Viele der Behinderten können die Insekten nicht abwehren und so bedeutet diese banale Anschaffung eine große Erleichterung. Es fehlt jedoch noch an allen Ecken: die Sanierung der Bäder steht an, ein Warmwasser-Boiler für die Küche, weitere Rollstühle.

2016 Ecuador

Katastrophe in Ecuador: Die Union Latinoamericana e.V. sammelte im Juli 2016 mit einer Spendenaktion Geld für die Erdbebenopfer in Ecuador. Durch den Verkauf von lateinamerikanischen Spezialitäten wie z.B. Empanadas, gefüllten Kartoffeln, Kuchen etc. kam von den Gästen der Spendenaktion, hauptsächlich Deutsche, ein stolzer Betrag von ca.1.300 Euro zusammen. Wir waren überwältigt. Pilar Hirschmann reiste mit diesem Spendenbetrag nach Ecuador, um persönlich Unterstützung zu leisten. Sie half Familien, die diese finanzielle Unterstützung am dringendsten benötigten, vor allem in den Orten Quininde, Esmeraldas, Atacames, San Mateo, Guayaquil und der Region im Amazonas.

2015 Peru

Im Jahr 2015 haben wir begonnen eine Schule in Peru zu unterstützten.  Unser früherer Vorstand Eduardo hat uns den  Kontakt mit einer Schule in Manchay, Peru vermittelt, die wir für 2 Jahre unterstützten. Eine erste Hilfe wurde vor Weihnachten 2015 geschickt. Ein Freund von Eduardo hat den Kindern Turnschuhe, Socken, Farbstifte und Süssigkeiten gebracht. Er meinte: “Mit einem kleinen Sandkorn habe ich einigen Kindern in Manchay geholfen, das war eine schöne Erfahrung”. Hier seht Ihr einige Fotos der Schule und der Kinder.

2010 Chile

2010 folgte eine Benefizveranstaltung für das Fischerdorf „Caleta Maule in Chile”. Am 27. Februar 2010 ereignete sich in Chile ein schweres Erdbeben nordnordöstlich der Stadt Concepcion vor der Küste der Region Maule gefolgt von einem Tsunami. Das Beben hatte eine Stärke von 8,8. Viele Einwohner verloren alles.  Der 84-jährige Juan Virolde Vera organisierte mit Unterstützung seiner in Deutschland lebenden Familie eine sofortige Hilfsmaßnahme für die Bewohner in Caleta Maule, seiner Geburtsstadt. Auch die VHS Göppingen beteiligte sich hierbei. Er nahm den schweren Weg von der Hauptstadt Santiago in das ca. 500 Kilometer entfernte Coronel auf sich. Im Gepäck 14 Pakete mit Nahrungsmittel (Konserven, Mehl, Öl, Reis, Zucker, und Milchpulver).  Die Pakete wurden an die am schwersten betroffenen Familien von Caleta Maule verteilt und sicherten so die Versorgung für ca. 2-3 Wochen.

2008 – 2010 Bolivien

Durch einen ersten Kontakt mit der jungen Lehrerin aus Tarija in Bolivien erfuhren wir, dass in einem hochgelegenen Bergdorf in Yunchara eine Schule mit Internat dringend unterstützt werden muss. Vom Mobiliar für die Schule, Küche, Schlafräume bis zu den Schulbüchern fehlte praktisch alles. Eine dazu veranstaltete Tombola erbrachte 480 €, die an Carla übergeben wurden. Nachdem Carla die gewünschten Sachen und in einer 6 stündigen, beschwerlichen Fahrt nach Yunchara gebracht hatte, war das ganze Dorf zu einer feierlichen Übergabe auf den Beinen. Die Schulkinder, deren Eltern, der Schuldirektor und Schulsprecher, ja auch der Bürgermeister ließen es sich nicht nehmen, die Hilfe der Union Latinoamericana zu würdigen und sich zu bedanken. Uns wurde sogar noch ein offizielles Dankesschreiben der Schule vorgelegt, das wir im Original veröffentlichen − hier ein Auszug daraus:

„Wir übermitteln Grüße von der Schulleitung, dem Lehrerpersonal, den Schülern, den Schulsprechern, den Eltern der Schüler und den Behörden aus Yunchará an alle Familien (der Unión Latinoamericana) und wünschen Ihnen weiterhin viel Erfolg bei ihren Aktionen. Wir möchten unseren tiefen Dank für diese Hilfe ausdrücken, die sie den Kindern und Jugendlichen aus Yunchará gewährt habt. Wir sind sehr zufrieden mit dieser wertvollen Hilfe, die wir Dank Ihnen erhalten haben und die Wirklichkeit wurde, wir sind davon überzeugt, dass diese Zusammenarbeit nicht die erste und letzte sein wird. Wir Sie sehen können, haben wir noch vieles Nötig und wir wissen, dass Sie Personen mit gutem Herzen sind und auch weiterhin unterstützen werden. Wir bedanken uns nochmals ganz fest für das Unterrichtsmaterial, die Sportartikel und die Kleidung, dies wird uns sehr viel nützen.”

Die Kinder der Schule stammen aus Familien mit nur einem Elternteil oder sehr vielen Geschwistern und aus den allerärmlichsten Verhältnissen. Der Wunsch ist bescheiden, die Kinder sollen zumindest die Möglichkeit haben, die für die Schule erforderlichen Materialien wie Hefte, Stifte, Farben etc. von uns zu bekommen. Der Wille der Kinder ist es zu lernen, jedoch fehlt es an den prinzipiellen Dingen, um für sie einen normalen Unterricht zu gewährleisten. Wir konnten einen kleinen Teil dazu beitragen.

Aus der ersten Spendenaktion entwickelte sich über mehrere Jahre ein Projekt, das wir mit viel Enthusiasmus unterstützt haben.

2000 Venzuela

Unser Verein wurde am 2. Januar des Jahres 2000 gegründet. Der Anlass dazu war eine Naturkatastrophe im Dezember 1999 in Caracas (Venezuela), bei der die Familie unseres Freundes und Gründungsmitgliedes Jesus Rodriguez direkt betroffen war, d.h. seine Familie hatte außer dem nackten Leben alles verloren. Der Familie unseres Freundes konnte mit unseren bescheidenen Mitteln zu einem neuen Dach über dem Kopf verholfen werden. Alleine durch die Tombola bei unser Gründungsfeier kamen ca. 1.300 DM zusammen, die nach Venezuela gingen.

Das war die erste Hilfsaktion von Union Latinoamericana.